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Entrepreneurial Design

Posted November 9th, 2010 in Blog by Jonas Soukup

Letzen Samstag, den 06.11., haben wir am Entrepreneurship Summit 2010 in Berlin teilgenommen. Die Veranstaltung war überaus inspirierend für junge Unternehmer wie uns. “Bringen Sie Ihr eigenes Ideen-Kind in die Welt!”, so ein eingehender Satz in der Keynote von Prof. Faltin.

Entrepreneurial Design haben wir als die Kunst verstanden, aus Rohmaterial (Vielzahl an Komponenten, bestehende Technologien, Angebote von Unternehmen) in einem konzept-kreativen Prozess ein Business Model zu kreieren, welche das Rohmaterial aus einem neuen Blickwinkel heraus kombiniert und so nachhaltige Relevanz für den Markt schafft. Dabei ist Entrepreneurial Design die spielerische und ständig iterierende Beschäftigung mit dem Geschäftsmodell, um die Idee zu designen (Konzept), zu testen (Betatest im Bekanntenkreis) und in einem Proof-of-Concept (erster Verkauf) auch zu beweisen. Eine Idee steht zwar immer am Anfang, diese muss aber hunderte, tausende Male gedacht werden, um daraus auch ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln zu können. Warum sollte es auch anders sein, warum sollte eine zündende Idee auch sofort funktionieren? Ebenso wie Software in agiler Methodik iterierend immer wieder verbessert oder funktional erweitert wird, muss auch die Idee als solche verbessert und überdacht werden.

Viele Startups scheitern jedoch, weil sie sich zu sehr auf die Technologie konzentrieren, anstatt den Ideenreifungsprozess als solchen anzusehen und diesem daher auch viel Platz und Zeit einzuräumen. “Don’t emphasize too much on technology, look at the market!” Dieser Satz stammt übrigens von Mitarbeitern vom Massachusetts Institute of Technology, und auch wir greifen uns an die Nase, denn auch wir haben uns zu oft auf die Technologie fokussiert. Erfolg wird nur haben, wer konzept-kreativ gründet”, so Prof. Faltin. Dies kann auch heißen, dass man mehrere Ideen gleichzeitig über einen längeren Zeitraum immer wieder denkt, und die beste, von der man sich einen echten Marktvorteil verspricht, dann auch wirklich umsetzt.

Wie denkt man aber nun eine Idee immer wieder, ohne sich dabei im Kreis zu drehen? “Democratize innovation”, lasse Innovation in der Informelität und im offenen Austausch mit anderen entstehen. Dazu wurde unter anderem das Konzept der Sparringspartner vorgestellt. Seinen Ursprung hat dieses im Boxen, wo sich zwei Trainingspartner auf gleicher Augenhöhe begegnen, um miteinander zu trainieren. Genauso ist ein Sparringspartner in unserem Kontext zu sehen, es ist jemand, der mit einem an der Idee arbeitet, eine Idee mitentwickelt, intelligente Fragen stellt. Wichtig dabei ist, das man nicht bewertet (und seinen Trainingspartner K.O. schlägt). Wir haben an einem Workshop teilgenommen, um wie beim Speeddating anderen Teilnehmern unsere Idee bzw. Produkt in einer Minute möglichst einprägsam vorzustellen. Im Anschluss stellt das Gegenüber, welches die Idee oder das Produkt bzw. das Modell ja noch nicht gekannt hat, eine Minute Fragen zum Geschäftsmodell, die zwar notiert, aber nicht beantwortet werden. Danach wechseln die Rollen, bevor man dem nächsten Sparringspartner gegenübertritt. Ein sehr gutes Training!

Auch wir versuchen Ideen umzusetzen und entwickeln eigene Produkte. Dabei scheint es intelligent, dem Entrepreneurial Design Raum (und damit Zeit, Aufwand und letztendlich Kosten) einzuräumen, denn mit einer konzept-kreativen Gründung (oder einem Produkt) kann mehr Sicherheit erlangt werden, dass das Gedachte auch seine Richtigkeit hat, echte Bedürfnisse befriedigt oder Probleme löst. Dazu werden wir uns zukünftig die drei wichtigsten Fragen immer wieder stellen:

  1. Welchen Nutzen stifte ich für wen?
    VALUE PROPOSITION
  2. Wie mache ich das?
    WERTSCHÖPFUNGSARCHITEKTUR
  3. Wie verdiene ich damit Geld?
    ERTRAGSMODELL

Wenn Entrepreneure dabei den Mut haben, “Funktion statt Konvention” zu denken, nicht alles auf eine Karte setzen, sondern sich spielerisch wie ein Künstler Problemstellungen nähern, wird eines der Ideen-Kinder schlußendlich auch zum Erfolg führen: “Sometimes one needs as much as 10 years and 50,000 pieces of information before an entrepreneurial idea is born”.

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