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App-Entwicklung mit HTML5 und JavaScript für das BlackBerry Tablet

Posted März 18th, 2011 in Blog by creative workline

Immer öfters stellt sich die Frage: Native App oder web-basierte App? Für letzteres haben die Hersteller verschiedenste Namen gefunden: Widget, WRT, WebWorks, … Im Prinzip sind das nur unterschiedliche Bezeichnungen für die gleiche Technolgie, angereichert um ein paar herstellerspezifische Erweiterungen. Dazu gesellen sich Drittanbieter mit ambitionierten Lösungen wie PhoneGap, jQuery Mobile oder jQTouch, die versprechen, web-basierte Apps plattformunabhängig entwickeln zu können.

Zugegeben, das hat seinen Reiz. Sind die Anfoderungen an eine App klar definiert, kann es auch durchaus die beste Lösung sein, um möglichst schnell das Ziel zu erreichen. Hier kommt unsere App “Soccer Board” ins Spiel: Deren Funktionsumfang ist klar definiert. Sie soll das klassiche Whiteboard, das Fussballtrainer zum Aufzeichen und vermittlen der Taktik verwenden, ersetzen. Touchscreen und Pixel statt Plastikboard und Filzstift. Ein klassisches Smartphone hat dafür einen relativ kleinen Screen, also eignen sich so genannte Tablets, mit den bekanntesten Vertretern iPad und Galaxy Tab und Diagonalen ab 18 cm, schon viel besser.

Das QNX-basierte PlayBook vom BlackBerry-Hersteller Research In Motion (RIM) bietet dem tapferen Entwickler zwei Umgebungen an, aus denen er wählen kann um ein Programm zu schreiben:

  • Adobe AIR
  • WebWorks

Letztere war für uns die erste Wahl, denn sie hat zwei entscheidende Vorteile:

Man entwickelt mit HTML, Javacript und CSS Files

Sprich: Alt bekannte Technologien. Natürlich wird der relativ neue HTML5-Standard unterstützt – übrigens ebenso wie von Geräten mit BlackBerry OS 5 und BlackBerry 6. Das bedeutet, man hat u.a. Zugriff auf das canvas-Element. Wer schon für Java ME, Android oder ähnliche Plattformen entwickelt hat, weiß, dass man auf einem Canvas (dt. Leinwand) zeichnen kann, was z.B. für 2D-Spiele genutzt wird.

HTML5 ist ein herstellerübergreifender Standard

Die Untertützung für das PlayBook ist nur der erste Schritt. Die App kann dadurch, dass jeder neue Browser HTML5 unterstützt, im Prinzip 1:1 auch auf Geräten mit Android, iOS oder direkt im Browser am PC laufen. Mit Hilfe von Tools wie PhoneGap kann die App zukünftig auch auf plattformspezifische APIs der Hersteller zugreifen.

Das soll nicht bedeuten, dass für einen anderen Use-Case eine AIR-Applikation eventuell nicht besser gewesen wäre. Die Grenzen zwischen einer WebWorks App und einer (mobilen) Website sind verschwimmend. Die HTML, JavaScript und CSS Ressourcen können natürlich auch auf einem Webserver liegen, oder gar dynamisch mit PHP oder ähnlichen Technologien generiert werden. Allerdings muss man genau wissen, unter welcher Domain, denn da greifen die Sicherheitseinstellungen von WebWorks. Zu bedenken bleibt auch, dass der User dafür online sein muss.

Der Stand der Dinge

Entwicklung mit WebWorks ist eine sinnvolle Sache, wenn man eine relativ einfache App schnell auf viele verschiedene Gerätettypen bringen will. Für andere Apps ist teilweise davon abzuraten. RIM stellt mit dem Eclipse-Plugin und dem PlayBook-Simulator als VMware Image auch eine ordentliche Tool-Integration zur Verfügung, so wird z.B. JavaScript-Auto-Completion unterstützt. Was fehlt, ist die Möglichkeit, die App zu debuggen – dazu muss man auf mehr oder weniger komfortable Hilfsmittel wie Firebug Lite zurückgreifen. Der Simulator (v0.9.4) läuft schnell und flüssig, wirkt aber insgesamt noch etwas unausgegoren bzw. fehlen ihm einige Funktionalitäten. Die Entwicklung mit JavaScript könnte sich für so manchen Java-Entwickler wie ein Rückschritt anfühlen. Positiv zu erwähnen bleibt der Support durch die Community sowie RIM-Mitarbeiter im Developer-Forum.

Fazit

Ob RIM mit dem PlayBook  Boden auf das iPad und die Phalanx an Android Tablets gut machen wird können, bleibt abzuwarten. Zu beobachten bleibt auch, ob und wann das PlayBook zukünftig Java Apps unterstützen wird. Unabhängig davon bietet die Kombination aus HTML5 und JavaScript fantastische neue Möglichkeiten, was zukünftig die Grenzen zwischen Web und App verschwimmen lassen wird.

UPDATE 2011-03-25: Soeben hat RIM bestätigt, dass das PlayBook sowohl Java als auch Android Apps (!) unterstützen wird. Zusätzlich wird auch noch die native Entwicklung mit C/C++ unterstützt, was das PlayBook interessant für Spiele-Entwickler macht. Offizielle Pressemeldung

UPDATE 2011-04-13: Inzwischen gibt es die App zum Download in der App World

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