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App Stores im Vergleich

Posted August 7th, 2014 in Blog by creative workline

Mit Apps können sich Benutzer ihr Smartphone, Tablet, oder PC um viele nützliche Funktionen erweitern. Neben den bekannten App Stores wie dem App Store von Apple und dem Google Play Store für Android gibt es allerdings noch weitere Alternativen. Teils marktübergreifend, teils nur für spezielle Betriebssysteme oder Geräte. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual. Welcher Store bietet die meisten Apps oder die effektivsten Kundenrezensionen?

Was die Anzahl an verfügbaren Apps in den größten App Stores für mobile Endgeräte angeht, so liefern sich Apple und Google ein Kopf an Kopf Rennen. Apple bot im Juni 2014 über 1.2 Millionen Apps an, wobei Android mit 1.3 Millionen noch eine Schippe oben drauf legt.

Dies ist natürlich auch darauf zurückzuführen, dass beide Stores standardgemäß auf dem jeweiligen Betriebssystem vorinstalliert sind. Neben App Stores für mobile Endgeräte gibt es zum Beispiel auch noch App Stores für sogenannte Web-Apps. Hierzu zählen zum Beispiel das Facebook App Center oder der Chrome Web Store. Folgend soll eine Auswahl an App Stores vorgestellt werden.

Übersicht App Store Vergleich

Store

Google Play Store

Apple App Store

Windows Phone Store

Opera Mobile Store

Betriebssystem

Android

iOS

Windows Phone

Android, iOS, Java, Symbian, BlackBerry OS, OS Windows Phone

Anzahl Apps

1.2 Millionen

(Q2 2014)

1.3 Millionen

(Q2 2014)

245.000

(Q1 2014)

200.000

(Q1 2014)

Gebühren (Account, Transaktion)

Einmalig 25 USD,
30% Gebühren

Jährlich 99 USD,
30% Gebühren

Jährlich 99 USD für Unternehmen / 19 USD für Einzelperson),
30% Gebühren

Kostenlos,
30% Gebühren

Rezensionen

+++

++

+

o

Bezahlung

Kreditkarte, Mobilfunkanbieter, Gutscheinkarte, Paypal

Kreditkarte, Gutscheinkarte

Kreditkarte, Bankkarte, Mobilfunkanbieter, Gutscheinkarte, Paypal

Kreditkarte, Mobilfunkanbieter

Besonderheiten

Neben Apps auch E-Books, Musik, Filme

Neben Apps auch E-Books und Musik (iTunes)

Universal-Plattform

 

Store

Amazon App-Shop

Samsung Apps

Chrome Web Store

Facebook App Center

Betriebssystem

Android

Android

Web (Chrome Erweiterungen)

Web, Android, iOS

Anzahl Apps

200.000

(Q1 2014)

50.000

(Q2 2014)

32.000

(Q1 2013)

n/a

Gebühren (Account, Transaktion)

Kostenlos,
30% Gebühren

Kostenlos,
30% Gebühren

Einmalig 5 USD,
5% Gebühren

Kostenlos,
Paid Apps – Beta Status

Rezensionen

+

+

o

Bezahlung

Kreditkarte, Bankkarte, Gutscheinkarte, Paypal

Kreditkarte, Mobilfunkanbieter

Kreditkarte, Gutscheinkarte

Besonderheiten

Jeden Tag eine kostenpflichtige App gratis

Nur für bestimmte Galaxy Geräte

Nur Erweiterungen für Browser

Facebook Login in jeder App nötig

 

Google Play Store


Google Play ist eine Plattform des Unternehmens Google die Apps, Spiele, Musik, Bücher und Filme anbietet. Im Gegensatz zu Apple ist beim Google Play Store keine kostenpflichtige Mitgliedschaft nötig. Lediglich eine einmalige Registrierungsgebühr in Höhe von 25 USD wird fällig. Für kostenpflichtige Apps und In-App-Produkte behält Google eine Transaktionsgebühr in Höhe von 30%. Im Juni 2014 waren über 1.3 Millionen Apps verfügbar. Da der Play-Store auf den meisten Android Geräten vorinstalliert ist, ist er auch der meistverbreitete und am häufigsten verwendete Store in der Android Umgebung. Seit Juli 2013 ist es auch möglich mit Geschenkkarten zu bezahlen. Die Anzahl der Kundenrezensionen ist im Gegensatz zu anderen Stores als deutlich höher einzustufen.

Apple App Store


Der App Store ist ein Verkaufsportal für Computerprogramme die ausschließlich auf iOS Mobilgeräten (iPhone, iPod touch, iPad) laufen. Wie auch beim Play Store stammen die meisten Apps von Drittfirmen und freien Programmierern. Zum Veröffentlichen einer App ist eine kostenpflichtige Registrierung beim iOS Developer Program notwendig (99USD pro Jahr). Apple unterzieht jede eingesandte App einer ausführlichen Überprüfung die meist mehrere Tage bis zwei Wochen in Anspruch nimmt. Bei kostenpflichtigen Apps behält Apple 30% Gebühren ein. Im Juni 2014 gab es mehr als 1.2 Millionen Applikation wobei mehr als 75 Milliarden iOS Apps heruntergeladen wurden. Damit ist der Apple App Store (hinter dem Play Store von Google) auf Platz 2 was die Downloads und Anzahl an Apps angeht. Der App Store stellt im Gegensatz zu anderen Betriebssystemen die einzige offizielle Möglichkeit dar, Programme und Spiele von Drittanbietern auf das jeweilige Gerät zu übertragen.

Windows Phone Store


Der Windows Phone Store ist ein App Store für Windows Phones von Microsoft. Bis Februar 2014 wurden über 245.000 Apps veröffentlicht. Davon sind ca. 70% kostenlos, 20% kostenpflichtig und 10% kostenpflichtig mit kostenfreier Testphase. Täglich kommen 500 Apps hinzu. Microsoft behält sich, wie Apple oder Google, 30% des Verkaufspreises ein. Um Apps als ein Unternehmen zu veröffentlichen werden ca. 99 USD pro Jahr fällig. Als Einzelperson sind es ca. 19 USD. Bezahlen können Benutzer über Kreditkarte oder seit Windows Phone 8 auch per PayPal. Apps durchlaufen ähnlich wie bei Apple ein Genehmigungsverfahren wobei dieses laut Microsoft nur 1,8 Tage dauert und 62% der Apps dieses Verfahren im ersten Anlauf erfolgreich absolvieren. Im Juli 2011 bewertete die Stiftung Warentest den Anbieter mit dem Urteil befriedigend und zugleich als Testsieger aus zehn verschiedenen App Stores.

Opera Mobile Store


Der Opera Mobile Store ist ein plattformunabhängiger App Store. Dieser Service ermöglicht es den Benutzern Apps für mehr als 3000 verschiedene Arten von Mobilfunkgeräten herunterzuladen. Hierzu gehören Apps für Betriebssysteme wie Android, Java, Blackberry OS, Symbian, iOS und Windows Mobile. Anfang 2014 standen den Benutzern mehr als 200.000 Apps zur Auswahl. Der Store ist über den Browser des jeweiligen Gerätes unter http://apps.opera.com/ erreichbar. Neben Apps werden auch E-Books angeboten. App Entwickler können Apps kostenlos einstellen und erhalten zum Beispiel 70% des Gewinns für Android Apps. Bis eine App tatsächlich im Store erscheint wird ein sogenannter App Submission process durchlaufen. Das Opera Mobile Store Team testet hierbei die Basis Funktionalität und Zuverlässigkeit der App. Am meisten wird der Opera Mobile Store übrigens in Indien, USA und Indonesien genutzt.

Amazon App-Shop


Der Amazon App-Shop läuft nur auf Android Systemen. Wie grenzt sich dieser allerdings vom Google Riesen, dem Play-Store ab? Ganz einfach, indem es jeden Tag eine kostenpflichtige App gratis gibt. In den meisten Fällen sind dies Spiele. Wer bereits über ein Amazon Kundenkonto verfügt kann sich ganz einfach mit diesen Logindaten im App-Shop einloggen und los shoppen. Zum Bezahlen können die gleichen Zahlungsmethoden verwendet werden, die auch im Amazon Kundenkonto eingetragen sind. Also neben Kreditkarte zum Beispiel auch Bankeinzug oder PayPal. Musik- Video- oder Bücherangebte gibt es im Amazon App-Shop nicht. Hierfür stellt Amazon zum Beispiel die Kindle App bereit. Anfang 2014 waren mehr als 200.000 Apps verfügbar.

Samsung Apps


Der von Samsung hauseigene Samsung Apps Store ist zwar nur mit bestimmten Galaxy Geräten kompatibel, soll aber ein höheres Maß an Kompatibilität der verschiendenen Apps mit dem eigenen Gerät ermöglichen. Für die Nutzung ist eine Registration bei Samsung erforderlich. Danach kann entweder über die Android App oder über eine Webseite eingekauft werden. Eine vernünftige Anzahl von Rezensionen sucht man hier allerdings vergeblich. Was die Bezahlung angeht, kann neben der Kreditkarte auch über die monatliche Mobilfunkrechnung bezahlt werden. Wie auch beim Amazon App-Shop werden ausschließlich Apps angeboten – Bücher, Musik oder Filme gibt es nicht. Laut Samsung sollen im 2. Quartal 2014 mindestens 50.000 Apps verfügbar sein.

Chrome Web Store


Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten App Stores ist der Chrome Web Store nicht für ein mobiles Endgerät verfügbar. Vielmehr bietet er Apps, Erweiterungen und Designs für den Browser am PC. Einige Apps die es auf Android oder iOS gibt, sind auch im Chrome Web Store verfügbar. Einziger Unterschied ist, dass es sich um sogenannte Web-Apps handelt. Sie sind meist mit HTML5/Javascript/CSS programmiert und in den meisten Fällen theoretisch auch für den Einsatz auf mobilen Endgeräten geeignet. Bis Juni 2012 wurden insgesamt 750 Millionen Apps aus dem Chrome Web Store heruntergeladen. Im März 2013 standen übrigens 32.000 Apps zur Auswahl. Der Chrome Web Store ist in diesem Vergleich der Store mit den wenigsten Apps. Im Gegensatz zu den meisten anderen Stores verlangt Google nur eine geringe Transaktionsgebühr in Höhe von 5% für jede Art eines verkauften Produktes. Dieser Wert und auch die einmalige Registrierungsgebühr in Höhe von 5 USD ist im Gegensatz zur Konkurrenz deutlich tiefer angesiedelt.

Facebook App Center


Seit Frühjahr 2012 ist das Facebook App Center verfügbar. Damit ist der Store der Jüngste in diesem Vergleich. In diesem sind sowohl Web Apps für den PC als auch Apps für Android und iOS verfügbar. Facebook leitet bei einer mobilen App einfach zum Google Play Store oder zu Apple iTunes weiter. Diese mobilen Apps müssen unbedingt einen Facebook Login benutzen um im Facebook App Center zugelassen zu werden. Bereits ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung des App Centers soll es bereits 235 Millionen aktive Spieler gegeben haben. Laut Facebook sollen außerdem 150 Millionen Menschen jeden Monat das Facebook App Center besuchen. Dies ist natürlich auch auf die enorm hohe aktive Nutzerzahl von Facebook zurückzuführen (Im 2. Quartal 2014 über 1.2 Milliarden). Für jede erstellte App muss ein Submission Process durchlaufen werden, wobei die App Center Guidelines von Facebook streng zu beachten sind.

Fazit

App Stores kommen nicht nur auf mobilen Endgeräten zum Einsatz. Dies zeigen zum Beispiel der Chrome Web Store oder das Facebook App Center. Beide vertreiben Web Apps die auf dem PC ausführbar sind. Manche Stores (Samsung Galaxy Store) sind nur für gewissen Geräte konzipiert, wohingegen andere (Opera Mobile Store) plattformunabhängig sind und so theoretisch eine größere Anzahl von möglichen Nutzern erreichen. In der Anzahl der Apps und auch der Kundenrezensionen unterscheiden sich die Stores teilweise deutlich. Während es bei bekannten Apps im Play Store oder Apples App Store meist mehrere hundert Rezensionen gibt, sind es im Samsung App-Store oder Amazon App-Shop oft nur eine Hand voll. Alle App Stores unterteilen ihr Sortiment in meist mehr als 20 Kategorien. Transaktionsgebühren für den Anbieter der App werden in den meisten Fällen in Höhe von 30% fällig, jedoch gibt es auch Ausnahmen. Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass neben den zwei großen App Stores für Android und iOS, Stores für Web Apps ein starkes Wachstum aufweisen. Bei intelligenter Entwicklung einer Web App kann diese sowohl auf mobilen Endgeräten als auch auf dem PC genutzt werden. Dies erspart die getrennte Entwicklung für verschiedene Betriebssysteme und erreicht gleichzeitig mehr Benutzer mit einer App.

Sie haben bereits eine App und möchten die Reichweite mit einer Distribution um weitere App Stores erhöhen? Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne und übernehmen die Distribution für Sie.

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One Response so far.

  1. John Doe sagt:

    Äääääh, was ist bitte mit dem Mac App Store?

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